Organisationsentwicklung: Überleben in der VUCA-Welt

Für Kunden und Mitarbeitende berechenbar zu sein und zugleich flexibel auf permanent wechselnde Anforderungen und Erwartungen zu reagieren: das ist heute eine der zentralen Herausforderungen für Organisationen und ihre Akteure in einer Arbeitswelt, die durch zunehmende Volatilität (V), Unsicherheit (U), Komplexität (C) und Ambiguität (A) geprägt ist.

 

Einfache Patentrezepte und gelernte wenn-dann-Mechanismen laufen dabei zunehmend ins Leere. Gefordert ist die Bereitschaft, gewohnte Denk- und Handlungsmuster zu überprüfen und zu wechseln.

Dabei kann der Blick durch die Theater-Brille nicht nur Erklärungsmodelle für Prozesse und Wirkungszusammenhänge liefern, sondern er öffnet den Raum, individuelles und kollektives Probe-Handeln im konkreten Umgang mit komplexen Anforderungen und Einfluss-Faktoren realitätsnah durchzuspielen.

Aus dem Handwerkskoffer von Theatermachern lassen sich dafür viele Instrumente nutzbar machen:

  • Die Kompetenz, mit dem Unvorhergesehenen, mit Widersprüchen und Paradoxien konstruktiv umzugehen.
  • Der Glaube an die Kraft ergebnis-offener Entwicklungs- und Entstehungs-Prozesse.
  • Das Vermögen, Neugier und Zufall als konstruktive Ressourcen zu nutzen.
  • Die Lust am Scheitern als Quelle für Kreation und Innovation.

Führungskräfte-Entwicklung: Regie führen in einer komplexen Welt

Führung im komplexen Spannungsfeld zwischen Organisation und Markt erfordert mehr als das Management von Aufgaben, Entscheidungen und Handlungsanweisungen.

Gefragt sind die Kompetenzen eines Regisseurs, der koordiniertes Handeln auf der "Bühne Organisation" mit Hilfe von drei zentralen Kompetenzen sicher stellt:

  • Das Wissen um das eigene "Why": Wofür stehe ich als Persönlichkeit? Was gibt meiner Rolle Sinn? Welche Geschichte will ich erzählen?
  • Die Fähigkeit jeden Akteur als kreative Ressource wahrzunehmen und deren (Mit-)Gestaltungskraft zu aktivieren.
  • Die Routine zum Perspektivwechsel als erster Zuschauer: Vor die reflexhafte Bewertung von Handlungen tritt die Kunst der Beobachtung und die Kunst der Beschreibung des Beobachteten.

Story und Inszenierung

Organisationen existieren als Ansammlung von Geschichten. Geschichten von Menschen und Produkten, von Eroberungen und vom Scheitern. Diese Geschichten erzählen immer von Veränderung. Und sie sind wirkungsvoll, weil sie auf emotionaler Ebene Resonanzen erzeugen. Geschichten können ein Instrument der Rückversicherung und Selbstvergewisserung in Zeiten der Unsicherheit sein. Und Quellen der Inspiration für zukünftiges Handeln.

Deshalb wirken Storytelling-Techniken auf der Organisations-Bühne als kraftvolle Ressource für jegliche Form der Kommunikation, insbesondere in der Gestaltung von Veränderungsprozessen.

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Forschung und Literatur

Theaterbasierte Methoden wirken! Das zeigen nicht nur unsere eigenen Evaluationen, sondern auch wissenschaft- liche Forschungsergebnisse.